Vorgeschichte
Im Verlaufe des Jahres 1997 hatte sich bei mir Handlungsbedarf bezüglich der heimischen PC-Welt angesammelt. Da ich PCs nicht nur für die Produktion von Texten, Vorträgen, Kalkulationen und ähnlichem im Zusammenhang mit meiner Tätigkeit an der FH nutze, sondern nebenberuflich noch Software entwickele und vertreibe, haben sich mittlerweile bei mir verschiedene PCs mit den unterschiedlichsten Betriebssystemen (teilweise auf verschiedenen Partitionen des selben PC) angesammelt, unter anderem Windows 3.11, Windows 95, Windows NT, OS/2, SCO Unix (Open Desktop) und Linux.
Mein Lieblingsprogramm für Email lief unter OS/2, die aktuellste Version "meines" Webbrowsers gibt es zuerst für Windows und Linux, zudem war die ISDN-Karte nur auf einem Rechner installiert und für das Faxen konnte ich nur den PC nutzen, an dem das Faxmodem angeschlossen war. Die PCs waren zwar alle miteinander vernetzt, aber nur die Drucker- und Verzeichnisfreigabe war problemlos möglich.
Kurz und gut, die Idee kam auf, einen PC als zentralen Server sowohl
für den Internetzugang, als auch für das Drucken, den Dateiaustausch
und das Faxen einzurichten. Damit würde dann die ewige Hin- und Herschalterei
ein Ende haben.
Da Linux als Betriebssystem lange über den Experimentierstatus
hinaus ist, es von den Beschreibungen her alle Fähigkeiten für
die von mir gewünschten Dienste mitbringt und ich sehr viel Sympathie
für ein freies Betriebssystem habe, fiel die Wahl nicht schwer. Das
Ganze läuft seit einiger Zeit völlig problemlos, hat aber bis
zur Lauffähigkeit doch Zeit und Nerven, einige Anfragen in den passenden
Newsgroups und sehr kompetente und freundliche Unterstützung durch
den Support der Firma S.u.S.E. benötigt. Um anderen wenigsten einige
meiner Probleme zu ersparen, weil die Lösung vermutlich für manche
kleineren Büros, Wohngemeinschaften, Abteilungen etc. interessant
sein dürfte und zudem vom Preis- / Leistungsverhältnis her unschlagbar
ist, stelle ich hiermit eine etwas ausführlichere Beschreibung ins
Netz.
Als Hardware ist bei mir ein ausgedienter 486er mit 16 MB Arbeitsspeicher,
ein Faxmodem für unter 200,- DM und eine passive ISDN-Karte für
ebenfalls unter 200,- DM im Einsatz. Ich denke, daß es an vielen
Stellen vergleichbare "recyclefähige" Hardware gibt. Nach dem, was
ich im Netz so gelesen habe, würde ein 386er seinen Dienst hier wohl
auch klaglos verrichten. Auch der Einwahlrechner ist ein 486er; dieser
hat sogar nur 8MB Arbeitsspeicher und das Linuxsystem belegt dort gerade
einmal 80 MByte Festplattenplatz.
Im Dezember/Januer 1998/99 gab es dann technische Probleme beim Einwahlserver
der FH, die dazu führten, daß der Einwahlrechner vorraussichtlich
für einen längeren Zeitraum nicht mehr zur Verfügung
stand. Dementsprechend kam die Idee auf, in meinem Büro einen Einwahlrechner
mit einem Modem unter Linux aufzustellen, der dann über die dortige
Netzanbindung die Verbindung zum Netz herstellen sollte. Da das funktioniert
hat, ist deshalb die Beschreibung jetzt ergänzt um die Punkte "Internetzugang
über Modem" und "ein Linux-Rechner als Einwahlserver".
Gleichzeitig habe ich die Gelegenheit genutzt und das Linuxsystem "upgedatet",
da ich mit der S.u.S.E.-Linuxdistribution arbeite, hieß das im wesentlichen
von Version 5.0 auf Version 6.0. Deshalb sind die meisten Texte noch um
kleine Details ergänzt, die sich beim Update ergeben haben.
Ich werde nachfolgend (immer am Beispiel meiner Konfiguration) Details
berichten zu
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auf die Originalseiten enthalten (Sorry für diesen Rechtskrimskrams,
aber Erfahrung macht leider klug).
Letzte Änderungen:
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11.6.98 Ergänzungen auf der Faxserver-Seite.
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22.7.98 Kleine Ergänzung in smb.conf (Zeile Interfaces).
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7.10.98 Hinweis von Stefan Buckmann zu SuSEFax unter OS/2 aufgenommen.
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22.11.98 Hinweis auf Ausgabe des Scripts ip-up geändert (Dank an Wolfgang
Stark), Versionsnummer von WHFC aktualisiert und Hinweis auf das Verwaltungstool
WebMin (unter Sonstiges) aufgenommen.
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8.1.99 Beschreibung eines Linux-Einwahlservers ergänzt, Beschreibung
der Konfiguration eines Internetservers mit Modemverbindung ergänzt,
Hinweise zum Update der Distribution an allen Seiten relevanten Stellen
aufgenommen.
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14.1.99 kleinere Präzisierungen auf der Samba-Seite (Dank an Lutz
Jacob für die Hinweise)
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27.1.99 Ergänzungen auf der Seite über den ppp-Einwahlserver
in Bezug auf neuere Distribution
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24.3.99 Serienfaxmakro für MS-Word und whfc ergänzt.
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27.3.99 Beschreibung eines ISDN-Einwahlservers ergänzt
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7.5.99 Einige kleinere Korrekturen auf der Seite für den Druck- und
Dateiserver, Ergänzung der englischen whfc-Makros sowie Ergänzung
auf der Seite für den Zeitserver.
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15.5.99 Beschreibung eines Scannerservers ergänzt
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18.6.99 einige kosmetische Änderungen und Ergänzung der Beschreibung
der Konfiguration eines Einwahlservers mit zweiter ISDN-Karte
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24.8.99 Einen kleinen Fehler im Seriendruckmakro der Faxseite beseitigt
und beim Linux-Client für den Druckzugriff
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27.09.99 Den Link zum Faxclient SuSEFax korrigiert.
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http://www.mnd.fh-wiesbaden.de/~dreymann/linux zu finden. Vielen Dank
an Herrn Prof. Dr. Reymann.
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